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Volltreffer: Sponsoring für Kickboxer Seekircher

Ronny Lunze ist Sponsor von Kickboxer Luis Seekircher

Ob Tri­kots für loka­le Fuß­ball­mann­schaf­ten, die Sti­cker­stars-Aktio­nen mit der TSG Bad Harz­burg und der der HSG Bad Harzburg/Vienenburg oder die Pfand­spen­de an den SC 18 Har­lin­ge­ro­de: Bei aller Beschei­den­heit ist Ron­ny Lun­ze beim Spon­so­ring loka­ler Sport­ver­ein und ‑mann­schaf­ten seit Jah­ren sehr aktiv. Doch dabei ver­liert der lei­den­schaft­li­che Ex-Hand­bal­ler auch Ein­zel­sport­ler nicht aus den Augen. Im Vor­feld sei­nes jüngs­ten Kamp­fes ist der Kauf­mann Spon­sor des Bad Harz­bur­ger Kick­bo­xers Luis See­kir­cher gewor­den.

“Schwer, Aufmerksamkeit und Sponsoren zu kriegen”

Kei­ne Fra­ge, heut­zu­ta­ge haben es sowohl gro­ße als auch klei­ne Ver­ei­ne nicht leicht, För­de­rer oder Spon­so­ren zu fin­den. „Jun­ge Sport­ler wie Luis See­kir­cher haben es da um ein Viel­fa­ches schwe­rer und sind meist gleich im dop­pel­ten Sin­ne Ein­zel­kämp­fer in einer sol­chen Rand­sport­art. Daher möch­te ich die­sen ech­ten Bad Harz­bur­ger Jun­gen auf sei­nem etwas ver­rück­ten Weg ger­ne unter­stüt­zen und ihm finan­zi­ell unter die Arme grei­fen“, erklärt Ron­ny Lun­ze sei­ne Moti­va­ti­on.

Plakat von Luis Seekircher und seine Sponsoren

Für Luis See­kir­cher sei­en die E‑Center Lun­ze der vier­te, hart erar­bei­te­te Spon­sor aus der Regi­on: „In unse­rem Sport ist es sowie­so schon schwer, über­haupt Auf­merk­sam­keit zu gene­rie­ren – Spon­so­ren fast unmög­lich. Ich habe da im Ver­gleich zu ande­ren schon viel Glück und fin­de das eine wirk­lich coo­le Sache von Ron­ny Lun­ze.“ Gera­de das Trai­ning, Equip­ment und vor allem die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung sei­en sehr kost­spie­lig. Das Ver­trau­en in ihn wol­le er jetzt mit Leis­tung und Taten zurück­zah­len.

Seekircher will MMA-Kämpfer werden

Der Bad Harzburger Kickboxer bei der Vorbereitung auf den Kampf
"The Cage" in der GETEC-Arena in Magdedeburg
Luis Seekircher mit dem Logo vom E-Center Lunze auf der Brust

Luis See­kir­cher ist in Gos­lar gebo­ren – in Bad Harz­burg ist er auf­ge­wach­sen und immer noch wohn­haft. Bis zum 14. Lebens­jahr hat er wie ande­re Jungs Fuß­ball gespielt, ist danach ins Fit­ness­stu­dio zum Pum­pen gegan­gen und dann in den Kampf­sport her­ein­ge­rutscht. Seit 3,5 Jah­ren macht er es wett­kampf­ori­en­tiert – neben dem Kick­bo­xen auch beim Rin­gen und Grap­pling. Sein gro­ßes Ziel: Im nächs­ten Jahr möch­te Luis See­kir­cher in der MMA kämp­fen. Am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de ist der 26-Jäh­ri­ge in sei­nem bis­her größ­ten Kampf in der GETEC Are­na in Mag­de­burg bei dem Event „The Cage“ in den Ring gestie­gen.

Team des Amaya Fight Club aus Wernigerode

„Das war schon eine sehr gei­le Büh­ne dort vor einem gro­ßen Publi­kum sein Kön­nen zu zei­gen“, resü­miert Luis See­kir­cher. Nach­dem er durch das aggres­si­ve Vor­ge­hen sei­nes deut­lich klei­ne­ren Geg­ners in der ers­ten Run­de noch ein paar Pro­ble­me hat­te, über­nahm der Bad Harz­bur­ger ab Mit­te der zwei­ten Run­de das Kom­man­do. Und das, obwohl sein Geg­ner ihn im Clinch unab­sicht­lich mit dem Kopf die Nase gebro­chen hat und er seit­dem stark geblu­tet hat. „Dann ist der Kampf gekippt und es ging rich­tig ab“, so der lei­den­schaft­li­che Kick­bo­xer, der im Ama­ya Fight Club in Wer­ni­ge­ro­de trai­niert. In der drit­ten Run­de schick­te er sei­nen Geg­ner dann auf die Bret­ter und gewann nach ein­stim­mi­gem Urteil der Ring­rich­ter den Kampf nach Punk­ten. Damit blieb Luis See­kir­cher auch in sei­nem vier­ten Kampf wei­ter unbe­siegt.

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