
Alle Jahre wieder, kommt nicht nur das Christuskind, sondern unser E‑Center Lunze Am Güterbahnhof sammelt im dritten Quartal des Jahres Pfandspenden zugunsten der Weihnachtskrippe des Ökumenischen Arbeitskreis Kirchenladen e.V. im Rosengarten. Zusammen mit unseren Kunden wollen wir so dazu beitragen, dass dieser beliebte und stimmungsvolle „Lichtpunkt der Stadt“ in der Vorweihnachtszeit und weit darüber hinaus erstrahlen und seine einmalige Stimmung entfalten kann. Bei der alljährlichen, fast schon traditionellen Sammlung sind rund 800 Euro zusammengekommen, die Kaufmann Ronny Lunze wie gewohnt auf 1000 Euro aufgerundet hat. Im Interview spricht die Initiatorin der Weihnachtskrippe, Marianne Schirrmeister, über die Spende, die Vorbereitungen und das Rahmenprogramm…
Weihnachtskrippe bringt Verborgenes zum Leuchten
Frau Schirrmeister, die Weihnachtskrippe im Rosengarten wurde schon romantisch “als Lichtpunkt der Stadt” bezeichnet. Welchen Stellenwert hat sie für Sie?

Die Geschichte hinter der Weihnachtskrippe ist mir seit meiner Kindheit ans und ins Herz gewachsen. Sie bringt Verborgenes, Zartes und gleichzeitig Unerhörtes zum Leuchten. Daran zu erinnern, war mir von Anfang an ein Anliegen.Ganz barrierefrei im Rosengarten, wo Menschen zur Weihnachtszeit gerne hingehen, neben unserem Wintertreff mit Glühwein, Bratwurst, gebrannten Mandeln und Kinderkarussell. Aus dem roten Schleifenband um die Krippe, das als Absperrband und Alternative zu Absperrgittern notwendig wurde, ist ein Erzählband geworden. Wer sich Zeit nimmt, kann darauf eine besondere Weihnachtsgeschichte entdecken, verbunden mit vertrauten Liedanfängen.

Rund um das Figuren-Ensamble herrscht immer eine einmalige Atmosphäre. Was macht diese aus?
Am besten fragen Sie diejenigen, die dort innehalten und fotografieren. Die Schönheit und freundliche Ausstrahlung unserer Weihnachtskrippe erschließen sich auch denen, die mit der Geschichte hinter der Krippe wenig anfangen können. Die Kunst des Motorsägenschnitzers und das warme Lärchenholz strahlen besonders, wenn sie im Dunkeln angestrahlt werden, am besten mit frischem Schnee.

Was ist alles an Vorbereitung nötig, damit die Weihnachtskrippe im Rosengarten an den Start gehen kann?
Zum Aufbau der Weihnachtskrippe und für die Veranstaltungen ist ein Zusammenspiel vieler Beteiligter notwendig. Anträge und Genehmigungen gehören neben den praktischen Aufgaben dazu. Es stimmt mich dankbar und glücklich, dass sich so viele für das Gelingen einsetzen. Die Bad Harzburg-Stiftung als Träger der Krippenfiguren, die Stadt und der Bauhof für den Transport, Familie Zech vom Harzbuger Wintertreff, Die Pfandbon-Aktion von Edeka Lunze, der Stallbesitzer, der der Krippe eine Herberge für die Sommermonate bietet. Da suche ich aktuell noch ein neues Zuhause ab Februar. Nicht zu vergessen die Ehrenamtlichen, die mit ihren Händen und ihrer Zeit für die weitere Ausgestaltung des Rosengartens sorgen: Setzen des Schleifenbandes, Verlegen der Kabel, Aufhängen der Lichterketten, Aufstellen des Kultursegels als Dach für die Veranstaltungen.
Wofür setzen Sie die Pfandspende genau ein?

Für neue Laternen, um das Licht von Bethlehem am 19.12. weiterzugeben. Für den Elektrocheck von Kabeln und Beleuchtung sowie für die Tontechnik. Zur Werbung für die Krippenandachten, die der Ökumenische Arbeitskreis Kirchenladen e.V. verantwortet.
Was ist dieses Jahr alles rund um die Weihnachtskrippe geplant?
Die Krippenandachten freitags um 18 Uhr und ein Weihnachtsliedersingen mit Propsteikantor Karsten Krüger am 2. Weihnachtstag sind die besonderen Highlights. Auch freue ich mich sehr, dass die Gerhardt-Hauptmann Schule mit ihren Musikklassen an einem Vormittag im Rosengarten ihr Programm für das Weihnachtskonzert vorstellt.


Wie lange wird das Ensemble dieses Mal im Rosengarten zu sehen sein?
Bis zum Fest Maria Lichtmess Anfang Februar. Und natürlich hängt der Abbau um die Jahreszeit auch vom Wetter ab.
Pfandspende geht auch im 4. Quartal weiter
Vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember 2025 sammeln wir Pfandspenden für den Kinderschutzbund Bad Harzburg.
