
Sie haben beide mit dem E‑Center Lunze in Bad Harzburg den gleichen Arbeitgeber, haben zufällig am gleichen Tag Geburtstag und laut der Aussage vieler Kollegen sowie Kunden das gleiche Lachen: Mutter Petra und Tochter Nina Sperling. Die beiden Powerfrauen sind nur eines von vielen Mutter-Tochter-Duos, die in unserer großen Marktfamilie zusammen arbeiten.
Petra Sperling: Offenheit, Herzlichkeit und viel Erfahrung
Petra Sperling ist die dienstälteste Mitarbeiterin in unserem Café Heinrich und mittlerweile die stellvertretende Abteilungsleiterin. Ihr Handwerk als Bäckerei-Fachangestellte hat sie in der Bäckerei Isbrecht in Goslar von der Pike auf gelernt. Danach folgten zwei Baby-Pausen für ihre beiden Töchter, in denen sie verschiedene Mini-Jobs hatte. „2003 bin ich dann bei Schäfer’s – damals hier noch im alten Marktkauf – hier im Markt eingestiegen. Durch die lange Zeit hier bin ich mittlerweile bekannt wie der berühmte bunte Hund, gerade unter den Stammkunden“, sagt die 59-Jährige mit ihrem typischen, sympathischen Lächeln.

„Wenn man selber freundlich und positiv zu den Menschen ist, dann kommt das irgendwann zu einem zurück“ – getreu nach diesem Motto lebt Petra Sperling. „Ich bin immer offen, herzlich, lache viel und übe meinen Beruf einfach gerne aus!“ Und das merkt man ihr auch, sobald man ein paar Worte mit der 59-Jährigen, die vor allem die Abwechslung an ihrem Beruf schätzt, wechselt. „Ich schnacke auch gerne mal mit den Kunden und mache den einen oder anderen Scherz – das gehört für mich einfach dazu.“
Auch Tochter Nina gehört mittlerweile zum Inventar
Ebenso wie ihre Mutter ist auch Nina Sperling eine echte „Frohnatur“ und arbeitet im Nebenjob ein Mal pro Woche bei uns an der Kasse. Ihre erste Ausbildung zur Bäckerei-Fachangestellten hat sie von 2005 bis 2008 bei der kleinen Bäckerei Stübig absolviert. Danach folgte der Wechsel zu Schäfer’s in den damaligen EDEKA-Regiemarkt in Harlingerode. 2010 folgte der Wechsel nach Bad Harzburg und sie war plötzlich die Kollegin ihrer eigenen Mutter: „Wir haben das berufliche und private immer strikt getrennt. Ich wollte mir auch keine Vorteile gegenüber den Kollegen erschleichen.“

Im Jahr 2012 entschied sich die 35-Jährige für eine zweite Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel, wo sie auch heute im Hauptberuf arbeitet. „Während der Ausbildung habe ich dann begonnen im Markt an der Kasse in Teilzeit nebenbei zu arbeiten, um die vorrübergehende Verdienstdifferenz auszugleichen. Die Belastung war eine große Herausforderung, aber hat sich am Ende ausgezahlt. Eigentlich wollte ich danach hier im Markt aufhören, spätestens aber mit der Geburt meines Kindes. Aber ich bin heute immer noch da, weil es mir hier einfach so viel Spaß macht.“