
Das Einkochen von Marmelade ist eine alte Tradition, der lange ein eingestaubtes Image anhaftete. Doch seit ein paar Jahren erlebt es eine kleine Renaissance, mit der ihr frischer Wind eingehaucht wird. Ob Zwetschgen-Traum mit Walnüssen, Heidelbeer-Konfitüre mit Amaretti oder Bananen-Konfitüre mit Cachaça: Der Fantasie sind bei der Kombination der Zutaten wenig Grenzen gesetzt. Man kann sich ganz einfach durch das Hinzufügen kreativer Gewürze und Zutaten seine eigene Lieblingsmarmelade bauen. Von frischen Früchten und Gelierzucker über ausgefallene Zutaten bis hin zu den passenden Gläsern und Kochutensilien halten wir in den E‑Centern Lunze alles für Sie bereit – bestimmt finden Sie was Passendes auch in unserem digitalen Handzettel mit seinen attraktiven Angeboten.
Bunte Vielfalt: Sommerfrüchte in Hülle und Fülle


Knallrote, saftige Erdbeeren, verführerisch-saure Johannisbeeren, knackige Kirschen, aromatische Pfirsiche, pralle Heidelbeeren oder lieber die kräftigere Brombeere: Im Sommer bietet die Natur eine wahre Schatztruhe an köstlichen Früchten für Marmelade. Mit der alten Konservierungsmethode des Einkochens können wir nämlich unser Lieblingsobst auch später in einer anderen, kälteren Jahreszeit noch genießen. Bis auf wenige Ausnahmen eignet sich fast jedes sommerliche Früchtchen für eine himmlische leckere Marmelade. Und wenn man das 1 x 1 des Einkochens beherrscht, ist es auch kinderleicht.
Marmelade: saubere Gläser sind das A und O


Sterile Weckgläser sind die unumstrittene Grundlage des Einkochens, denn jede noch so kleinste Verunreinigung durch Keime kann die köstliche Marmelade verderben oder später Schimmel entstehen lassen. Daher sollten alle Küchenhelfer wie Trichter, Kellen oder Schalen vor dem Start gründlich sterilisiert werden. Die einfachste Methode dafür ist, zehn Minuten lang die Gläser in einem großen Topf voller Wasser kochen. Herausnehmen, kurz abtropfen lassen und direkt mit Marmelade befüllen. Deckel drauf und fertig. Keinesfalls mit einem Geschirrtuch die Gläser zwischendurch abtrocknen, da sonst erneut Keime auf das Glas gelangen. Wenn Sie diese Grundregeln beachten, ist auch das auf den Kopf drehen der Gläser nicht nötig!
Geliermittel? Zucker, Pektin, Agar Agar und Co



Marmelade, Gelee, Konfitüre oder Fruchtaufstrich: Wie der köstliche Frucht-Mix aus dem Weckglas später genannt wird, hängt vom Anteil der enthaltenen Früchte ab. Traditionell werden zum Einkochen auch Gelierzucker oder Verdickungsmittel verwendet, was dem Ganzen eine gewisse Süße verleiht. Wer darauf aus gesundheitlichen Gründen verzichten möchte, kann bei uns in den E‑Centern Lunze auch zu einer Vielzahl an Alternativen greifen. Von Pektin und dem veganen Agar Agar aus Meeresalgen über Lein- und Chiasamen bis hin zu Johannisbrotkernmehl und Stärke aus Weizen, Kartoffeln oder Mais: Zur Reduzierung oder dem Ersatz von Zucker bieten sich viele andere Zutaten an.









