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Maniok: “Tropenkartoffel” bereichert Speiseplan

Kevin Bremer mit einer Maniok Wurzel

Die Wur­zel des Mani­ok, auch Yuca und Cas­sa­va genannt, trägt nicht zu Unrecht bei uns den lie­be­vol­len Spitz­na­men „Tro­pen­kar­tof­fel“. Denn in Süd­ame­ri­ka, Afri­ka, Asi­en und in der Kari­bik steht das Gemü­se so häu­fig und ger­ne auf dem Spei­se­plan wie hier­zu­lan­de die all­seits belieb­te Kar­tof­fel. Der Mani­ok­strauch, der zu den Wolfs­milch­ge­wäch­sen gehört, war ursprüng­lich in Bra­si­li­en behei­ma­tet. Daher stammt auch sei­ne Bezeich­nung Mani­ok aus der indi­ge­nen Tupi-Spra­che, die auch Früch­ten wie Ana­nas und Mara­cu­ja ihren Namen gege­ben haben. Wir stel­len Ihnen hier den jüngs­ten Neu­zu­gang in unse­ren Obst- und Gemü­se­ab­tei­lun­gen der E‑Center Lun­ze hier genau­er vor!

Maniok: wie Kartoffel verarbeiten

Maniok trägt den Spitznamen "Tropenkartoffel"

Die Königs­fra­ge zuerst: Hät­ten Sie aus dem Steh­greif gewusst, wie Mani­ok aus­sieht? Rein optisch erin­nert die spin­del­för­mi­ge Wur­zel­knol­le an eine dicke Karot­te mit rot-brau­ner Scha­le. Doch beim Auf­schnei­den zeigt sich schnell der gro­ße Unter­schied. Im Inne­ren ist das Gemü­se statt oran­ge­rot voll­kom­men weiß und schmeckt neu­tral bis süß­lich. Mani­ok ver­ar­bei­tet man genau so wie unse­re hei­mi­schen Kar­tof­feln. Nach dem gründ­li­chen Waschen soll­te die Wur­zel­knol­le mit einem Spa­schä­ler rund­um von der Scha­le befreit wer­den. Danach lässt sie sich viel­sei­tig in der Küche ein­set­zen – man kann sie frit­tie­ren, kochen, bra­ten oder backen.

Mani­ok hat den Ruf eines (fast) rund­um gesun­den Lebens­mit­tels. Er trumpft durch sei­nen hohen Anteil an Vit­amin C und Magne­si­um auf – ist aber zugleich auch reich an Man­gan. Die­ser hohe Man­gan-Anteil för­dert den Schutz der Zel­len vor oxi­da­tiv­em Stress, den Kno­chen­er­halt, Ener­gie­stoff­wech­sel und die Bin­de­ge­webs­bil­dung. Doch zur Wahr­heit gehört auch dazu, dass Mani­ok ein ech­tes Ener­gie­bün­del ist. Er ent­hält dop­pelt so vie­le Kalo­rien (133 kcal pro 100 g) wie unse­re gelieb­te Kar­tof­fel und ist daher für eine Low-Carb-Ernäh­rung eher nicht geeig­net. In der Lage­rung ist Mani­ok sehr gedul­dig – gan­ze Knol­len kön­nen bis zu vier Wochen unge­kühlt lagern. Ange­schnit­ten nimmt die Zeit rapi­de ab, nach 3–4 Tagen soll­te er in drei bis vier Tagen auf­ge­bracht wer­den.

Eine Maniok ist zum Rohverzehr nicht geeignet! Sie enthält viel Blausäure und ist daher giftig!

Tapioka-Mehl: Stärke aus Maniok

Mani­ok ist nur nicht äußerst stär­ke­hal­tig, son­dern auch völ­lig glu­ten­frei. Aus die­sem Grund lässt sich Mani­ok­mehl her­vor­ra­gend zum Backen benut­zen. Egal ob Mani­ok­brot, Mani­ok­kek­se oder Mani­ok­ku­chen: Sie kön­nen in ihren lieb­ge­won­ne­nen Back­re­zep­ten das Wei­zen­mehl eins zu eins durch Mani­ok­mehl erset­zen. Tapio­ka, so wird die Mani­ok­stär­ke auch genannt, eig­net sihc außer­dem per­fekt zum Bin­den oder Andi­cken von Soßen, macht als Brei eine gute Figur in fruch­ti­gen Des­serts und schmeckt auch herz­haft als Püree. Die süd­ame­ri­ka­ni­sche Wur­zel­knol­le ist aber auch eine per­fek­te Grund­la­ge – ähn­lich wie die Süß­kar­tof­fel – für knusp­ri­ge Pom­mes.

EDEKA-Rezepte mit der “Tropenkartoffel”

EDEKA-Rezept mit Maniok für Fufu
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Tacaca - EDEKA-Rezept für die exotische Suppe
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