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Gefahrgutübung sorgt für viel Aufsehen

Eingeschränkte Sicht und wenig Luft hatten die Feuerwehrleute beim jüngsten Training.

Ein gro­ßes Lösch­fahr­zeug vor dem Ein­gang unse­res E‑Centers Am Güter­bahn­hof und Feu­er­wehr­leu­te in roten Che­mi­ka­li­en­schutz­an­zü­gen in den Gän­gen des Mark­tes. Was für vie­le Kun­den auf den ers­ten Blick nach einem ernst­haf­ten Ein­satz aus­sah, war in Wirk­lich­keit nur eine harm­lo­se Übung. Am Dienst­tag­abend führ­te die Orts­feu­er­wehr Bad Harz­burg zusam­men­mit der Orts­feu­er­wehr Wes­ter­ode als Gefahr­gut­grup­pe der Stadt­feu­er­wehr eine mehr­stün­di­ge Gefahr­gut­übung durch.

Markt bietet ideale Voraussetzungen für Gefahrgutübung

Das E-Center Lunze bietet ideale Voraussetzungen für die Gefahrgutübung.
Die Gefahrgutübung sorgt für viel Aufsehen unter den Kunden und bei der Presse.

Das Ziel der Gefahr­gut­übung war es, die wich­tigs­ten Hand­grif­fe im Gefah­ren­gut­ein­satz zu trai­nie­ren und zu ver­bes­sern. Zum einen soll­ten die Atem­schutz­ge­rä­te­trä­ger den siche­ren Umgang mit Che­mi­ka­li­en­schutz­an­zü­gen (CSA) ver­tie­fen, zum ande­ren wur­den der Auf­bau und die hand­lungs­rich­ti­ge Nut­zung der Dekon­ta­mi­na­ti­ons­stel­le geübt. „Das E‑Center Lun­ze ist eine der zen­trals­ten Super­märk­te in der Stadt, bie­tet mit sei­nen engen Gän­gen und Kun­den­ver­kehr ein tol­les Übungs­sze­na­rio und ist mit sei­nen vie­len Park­plät­zen ide­al, dass dabei kei­ne Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen ent­ste­hen“, erklärt Flo­ri­an Schmidt, Lei­ter der Gefah­ren­gut­grup­pe der Feu­er­wehr.

CSA-Anzüge: geringe Sicht, wenig Luft

Bei der Gefahr­gut­übung han­del­te es sich nicht um einen rea­lis­ti­schen Ein­satz, son­dern um ein geziel­tes Trai­ning. Die Trupps muss­ten unter den beson­de­ren Bedin­gun­gen des CSA – ein­ge­schränk­te Sicht und Bewe­gungs­ein­schrän­kung – ver­schie­de­ne Auf­ga­ben erfül­len. Nach der Ankunft an unse­rem Markt über­mit­tel­ten sie eine rea­le Gefahr­stoff­num­mer an den Ein­satz­leit­wa­gen. Dort recher­chier­ten die Feu­er­wehr­leu­te den Stoff mit sei­nen Gefah­ren sowie die rich­ti­gen Maß­nah­men. Im Anschluss erhiel­ten die vier 2er-Trupps eine Ein­kaufs­lis­te per Funk, wel­che sie eigen­stän­dig abar­bei­ten muss­ten. Beson­de­res Geschick war dabei beim Bezah­len mit Bar­geld an der Kas­se gefragt. Nach dem Ein­kauf behan­del­ten die Trupps die Waren so, als hät­ten sie den zuvor ermit­tel­ten Gefahr­stoff dar­ge­stellt.

Feuerwehrleute kaufen in CSA-Anzügen bei EDEKA Lunze ein
In 2er-Trupps und zusammen mit einer Begleitperson absolvieren die Feuerwehrleute die Gefahrgutübung.
Bei der Feuerwehr-Übung werden Abläufe und Ausrüstung geprobt und getestet.

Das Einkaufen und Bezahlen bestimmter Produkte ist Teil der Feuerwehr-Übung.
Eine echte Herausforderung: Mit schweren CSA-Anzügen an der Supermarktkasse bezahlen.

„Bei der Gefahr­gut­übung hat­ten die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen jeweils nur maxi­mal 20 Minu­ten Zeit, da ihnen wie im rea­len Ein­satz sonst die Luft aus­ge­gan­gen wäre“, erklärt Flo­ri­an Schmidt. Zum Abschluss bega­ben sich die Trupps zur auf­ge­bau­ten Dekon­ta­mi­na­ti­ons­stel­le. Dort übten sie die kor­rek­te Dekon­ta­mi­na­ti­on sowie die Ent­klei­dung der CSA. Nach erfolg­tem Trai­ning gab es für alle Teil­neh­mer noch eine klei­ne Beloh­nung. Die ein­ge­kauf­ten Pro­duk­te wur­den bei einem Bur­ger-Essen zusam­men genos­sen.

Gruppenfot mit der Feuerwehr vor dem E-Center Lunze.

“Wir sehen uns als Förderer der Feuerwehr”

Die Gefahr­gut­übung hat bei den Kun­den für viel Auf­se­hen gesorgt. „Ein Teil der Kun­den wuss­te es durch die vor­he­ri­ge Ankün­di­gung der Feu­er­wehr im Inter­net. Vie­le haben aber sehr über­rascht geguckt. Die haben wir dann auf­ge­klärt, dass nichts Schlim­mes pas­siert ist. Die Akti­on war sehr inter­es­sant, denn sowas erlebt man schließ­lich nicht alle Tage“, so Mit­ar­bei­te­rin Jas­min Puls.

Ron­ny Lun­ze ist aus Über­zeu­gung ein tat­kräf­ti­ger Unter­stüt­zung der ört­li­chen Feu­er­weh­ren: „Wir sehen uns als För­de­rer der Feu­er­wehr, daher war es für uns eine Selbst­ver­ständ­lich­keit unse­ren Markt zur Ver­fü­gung zu stel­len. Die Ehren­amt­li­chen leis­ten eine unglaub­lich wich­ti­ge Arbeit für die Gesell­schaft. Sie soll­ten bes­tens gewapp­net sein für den Ernst­fall, daher freue ich mich, wenn wir die Feu­er­wehr auf die­se Wei­se unter­stüt­zen konn­ten.“ Dar­über hin­aus unter­stüt­zen die E‑Center Lun­ze die Feu­er­wehr regel­mä­ßig bei der Ver­sor­gung von Ein­sät­zen, mit Spen­den und Pfand­bon­ak­tio­nen für den Feu­er­wehr­nach­wuchs.

Ronny Lunze übergibt die 1000€-Pfandspende an den Feuerwehr-Nachwuchs Bad Harzburg
Kaufmann Ronny Lunze übergibt die Pfandspende an die Jugendfeuerwehr.

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