
Mit oder ohne Zwiebel? Wenn es um diese fast schon philosophische Frage geht, kann es sich nur um einen kulinarischen Kult-Snack handeln. Das Mettbrötchen! Wir setzen ihm seit 6 Jahren Woche für Woche mit dem Mettwoch ein Denkmal. Von 7 bis 16 Uhr gibt es dann in unserem Café Heinrich im Markt in Bad Harzburg frische, leckere Mettbrötchen für nur 1 Euro das Stück! Was damals klein begann, hat sich mittlerweile zu einem echten Phänomen entwickelt. Wie hat das Ganze angefangen, was macht unser Mett so beliebt und wie hoch ist unser Rekord an verkauften Brötchen an einem Tag – das Alles erfahren Sie in unserem neuesten Blogbericht!

“Der Mettwoch ist mittlerweile einfach Kult”

Entstanden ist die Idee zu unserem Mettwoch im vor knapp 6 Jahren. Unsere Café-Leiterin Jenny Zöllner war damals zur Inspiration mit dem EDEKA-Fachberater auf Tour in Norddeutschland. Sie schaute sich andere Märkte und Bäckereien an – und stieß in einer Filiale in der Nähe von Bremen auf einen Verkaufstag für Mettbrötchen. „Die Kollegen haben das damals gemacht, um die Mitte der Woche etwas zu beleben. Sie haben da im Schnitt 300 Brötchen verkauft“, erinnert sich Jenny Zöllner, die die Idee dann mit nach Bad Harzburg genommen hat. „Deren Durchschnitt haben wir gleich am ersten Tag gebrochen und seitdem ist es Woche für Woche mehr geworden. Der Mettwoch ist unser unseren Kunden einfach Kult geworden.“
Und diese fleischgewordene Leidenschaft unserer Kunden lässt sich auch in Zahlen belegen. Im Durschnitt gehen rund 1100 Mettbrötchen beim Mettwoch über den Tresen unseres Café Heinrich. Und das wirklich jeden Mittwoch im Jahr, außer es kommt mal wie 2025 zu ungünstigen Überschneidungen mit Feiertagen. Auch der bisherige Verkaufsrekord an Mettbrötchen ist mit sagenhaften 1395 Stück bestens dokumentiert. Und das Beste daran für Sie als Kunden: Der (Kampf-)Preis ist in den 6 Jahren stabil geblieben und liegt immer noch bei unschlagbaren 1 Euro pro Stück. Da läuft vom Schüler über die Bürofrau und den Handwerker bis zum Rentner allen das Wasser im Mund zusammen!


Nur frisches, hausgemachtes Thüringer Mett
Das Besondere an unseren Mettwoch ist eindeutig das regelmäßig frisch zubereitete Original Thüringer Mett von unserer Bedientheke. Fleischerin Stephanie Abel dreht dafür nur frisches, rohes Schweinefleisch durch den Wolf. Direkt danach kommt die Masse in einen Menger, wo sie mit besten Gewürzen wie Pfeffer, Salz, Paprikapulver und geheimen Zutaten vermengt und verfeinert. „Für 15 Kilo Mett braucht die Maschine dann rund 15 Minuten, bis die perfekte Konsistenz erreicht ist“, berichtet unsere Bedienthekenleiterin. An einem durchschnittlichen Mettwoch stellt sie rund 90 Kilo Mett her. Immer wenn eine Charge fertig ist, setzen wir gleich die nächste Rutsche an, damit das Mett immer absolut frisch ist. Stephanie Abel und ihr Team zaubern aus dem Mett auf Bestellung auch kleine Kunstwerke für ein Büffet: „Neben dem klassischen Mettigel können wir auch andere Tiere wie Hasen oder zu einem Geburtstag auch Zahlen kreieren. Für einen Junggesellenabschied haben wir auch schon mal eine nackte Frau gemacht – das erfüllen wir (fast) alle Wünsche und Ideen!“

Hackepeter, Gehäck, “Maurer-Marmelade”
Wie unser Mettwoch beweist: Mettbrötchen sind quer durch die Republik beliebt und genießen Kultstatus. Ein absoluter Mett-Hotspot ist ganz klar Norddeutschland, wo es der Legende nach sogar auch erfunden worden sein soll. Im Osten der Republik, besonders in Thüringen (daher auch Thüringer Mett), kommt das Mett als „Hackepeter“ auf‘s Brötchen. Als regionale Besonderheit wird das rohe Schweinefleisch dort noch mit Kümmel und Petersilie gewürzt. In Franken und Teilen Bayerns wird es „Gehäck“ genannt und traditionell mit frischem Majoran verfeinert. Doch die unangefochtene Hochburg des Mettbrötchens sind die dicht besiedelten Regionen Nordrhein-Westfalens. Irgendwo hier im Ruhrgebiet – zwischen Mettmann bei Düsseldorf und Mettingen bei Ibbenbüren – liegt die Heimat der Maurer-Marmelade.
Mit oder ohne Zwiebel? Ergebnis ist eindeutig!

Unsere Kunden beantworten die philosophische Frage rund um das Mettbrötchen eindeutig. Kein Spielraum für Interpretationen, sondern ist klar und eindeutig. „Die Variante mit Zwiebel hat beim Mettwoch mit Abstand die Nase vorn“, kann Jenny Zöllner aus jahrelanger Erfahrung sagen. „Das Verhältnis bei 10 Mettbrötchen ist 9:1, beim Fußball wäre das ein Kantersieg. Die Variante ohne Zwiebeln nehmen eigentlich nur die Kunden, die später noch knutschen wollen (lacht).“
Ein Kommentar
Die Brötchen sind der Hammer und die Damen machen einen Top Job Dankeschön und immer so Nett bleiben.